POL-LM: Videoschutz in Limburg wird ausgeweitet

Limburg (ots) –

Mobiler Videoschutzanhänger ist weiterer Baustein der Sicherheitsarchitektur,

Limburg, Frankfurter Sack / Zugang zur Unterführung zum Tal Josaphat,

Freitag, 25. September 2026

(pl)Die Stadt Limburg und das Polizeipräsidium Westhessen bauen ihre gemeinsame Sicherheitsarbeit weiter aus. Ab Freitag, dem 25. September 2026, wird im Bereich Frankfurter Sack, Zugang zur Unterführung zum Tal Josaphat, zunächst temporär ein mobiler Videoschutzanhänger eingesetzt. Damit wird der bestehende Videoschutz im Stadtgebiet um einen Standort ergänzt.

Entwicklung der Straftaten

Grundlage für den Einsatz des mobilen Videoschutzanhängers waren unter anderem die polizeilichen Erkenntnisse zur Entwicklung der Straftaten im öffentlichen Raum in dem betroffenen Bereich. Während im Jahr 2023 insgesamt 5 Straftaten registriert wurden, waren es im Jahr 2024 bereits 13 Fälle. Im Jahr 2025 stieg die Zahl auf 20 Straftaten. Damit hat sich die Zahl der registrierten Straftaten im Bereich Frankfurter Sack, Zugang zur Unterführung zum Tal Josaphat, innerhalb von zwei Jahren deutlich erhöht. Besonders bei den Körperverletzungsdelikten war eine Zunahme festzustellen.

„Wir reagieren dort, wo die polizeiliche Lage und die örtlichen Gegebenheiten entsprechenden Handlungsbedarf erkennen lassen. Videoschutz ist dabei kein isoliertes Instrument, sondern Teil unserer gemeinsamen Sicherheitsarbeit mit der Stadt Limburg“, sagt Polizeipräsident Björn Gutzeit.

Gemeinsam für ein sicheres Limburg

Mit dem 10-Punkte-Plan haben Stadt und Polizei zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit in Limburg vereinbart. Dazu zählen unter anderem eine verstärkte Präsenz, gemeinsame Kontrollen, Präventionsmaßnahmen, die Bekämpfung verschiedener Kriminalitätsphänomene, die Waffenverbotszone sowie der Einsatz technischer Unterstützung.

Mit KOMPASS und dem Konzept „Sicheres Limburg“ wird dieser Ansatz durch weitere präventive und sicherheitsorientierte Maßnahmen ergänzt. Ziel ist es, die verschiedenen Instrumente miteinander zu verbinden und auf die jeweilige Sicherheitslage abzustimmen.

Auch die Kommunikationsformate wie „Coffee with a Cop“ werden weiter verstärkt stattfinden, um auf Augenhöhe regelmäßig mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und deren Anliegen, Wahrnehmungen und Sorgen unmittelbar aufzunehmen.

„Der mobile Videoschutzanhänger ist eine sinnvolle und vor allem flexible Ergänzung zu der bestehenden Videoschutzanlage und Teil der gemeinsamen Sicherheitsstrategie von Stadt und Polizei. Wir setzen auf Präsenz, Prävention und konsequentes Handeln – und dort, wo es sinnvoll und rechtlich möglich ist, auch auf technische Unterstützung.
Das KOMPASS-Programm und der 10-Punkte-Plan zeigen, dass Sicherheit in Limburg als gemeinsame Aufgabe verstanden wird. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizei ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass sich die Menschen in Limburg sicher fühlen und sicher bewegen können“, hebt Michael Stanke, 1. Stadtrat der Stadt Limburg, die Maßnahme hervor.

Videoschutz als präventiver und repressiver Baustein

Bereits im Jahr 2002 wurde am Limburger Bahnhof die erste Videoschutzanlage in Betrieb genommen. Im November 2022 wurde diese auf 35 digitale Kameras erweitert.

Der sichtbare Einsatz von Videoschutz soll dazu beitragen, Straftaten zu verhindern und das Entdeckungsrisiko zu erhöhen. Gleichzeitig können aufgezeichnete Bilder im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben für die Aufklärung von Straftaten und die Beweissicherung genutzt werden.

Der mobile Videoschutzanhänger ermöglicht es, flexibel und zunächst zeitlich begrenzt auf die örtliche Sicherheitslage zu reagieren. Sein Einsatz im Bereich Frankfurter Sack, Zugang zur Unterführung zum Tal Josaphat, ergänzt die bereits bestehenden Maßnahmen, darunter die verstärkte Bestreifung durch Polizei und Stadtpolizei.
Polizei und Stadt Limburg setzen damit ihre gemeinsame Sicherheitsarbeit konsequent fort und passen ihre Maßnahmen fortlaufend an die örtliche Lage an.
Abschließend betont Polizeipräsident Björn Gutzeit: „Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe. Polizei, Kommune und weitere Partner müssen hierfür weiterhin eng zusammenarbeiten. KOMPASS und die Maßnahmen von ‚Sicheres Limburg‘ bilden dabei eine wichtige Grundlage. Der Stadt Limburg danke ich für die sehr gute und enge Zusammenarbeit.“

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