Feuerwehr MTK: Vegetationsbrände beschäftigen Feuerwehren in Hattersheim auch am Donnerstag

Hattersheim am Main (ots) –

Nach dem rund 18-stündigen Großeinsatz bei dem Vegetationsbrand zwischen dem Wasserwerk Hattersheim und den Weilbacher Kiesgruben konnte die Brandfläche am Donnerstagmittag abschließend kontrolliert werden. Nur wenige Stunden später wurden die Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main erneut zu einem Vegetationsbrand alarmiert.

Bei einer erneuten Kontrolle des rund 15.000 Quadratmeter großen Brandgebiets vom Mittwoch wurde am Donnerstagmittag nochmals eine Drohne mit Wärmebildkamera eingesetzt. Dabei konnten keine weiteren Glutnester oder auffälligen Wärmequellen festgestellt werden. Weitere Maßnahmen an der Brandstelle waren nicht erforderlich.

Währenddessen liefen in den Feuerwehrhäusern die umfangreichen Nacharbeiten weiter. Zahlreiche bei dem Großeinsatz eingesetzte Schläuche sowie weitere Geräte und Fahrzeuge mussten gereinigt, geprüft und wieder einsatzbereit gemacht werden.

Erneuter Vegetationsbrand an der A3

Noch während dieser Nacharbeiten wurden die Feuerwehren am Donnerstagnachmittag erneut gefordert: Um 15:53 Uhr erfolgte die Alarmierung zu einem gemeldeten Böschungsbrand an der A3 in Fahrtrichtung Würzburg zwischen dem Wiesbadener Kreuz und Raunheim.

Während Kräfte der Feuerwehr Hofheim die Einsatzstelle über die Autobahn anfuhren, näherten sich die Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main über die angrenzenden Feldwege. Vor Ort brannte die Vegetation im Böschungsbereich der Autobahn.

Mit drei Strahlrohren konnte das Feuer auf eine Fläche von rund 1.000 Quadratmetern begrenzt und gelöscht werden. Nach rund einer Stunde waren die Einsatzmaßnahmen beendet.

Weiterhin hohe Vegetationsbrandgefahr

Die beiden Brände innerhalb von rund 24 Stunden zeigen die derzeit weiterhin hohe Vegetationsbrandgefahr. Trockene Wiesen, Böschungen und Waldböden können sich leicht entzünden und Feuer kann sich insbesondere bei Wind innerhalb kurzer Zeit ausbreiten.

Die Feuerwehren bitten deshalb weiterhin um besondere Vorsicht:

– Kein offenes Feuer in Wald, Feld und auf trockenen Grünflächen
entzünden – kein Grillen und kein Abflammen von Unkraut.
– Nicht in Wald und Flur rauchen und Zigarettenreste niemals
achtlos wegwerfen.
– Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras oder anderer trockener
Vegetation abstellen. Heiße Fahrzeugteile können Brände
verursachen.
– Zufahrten zu Wäldern, Feldern und Löschwasserentnahmestellen
unbedingt für Einsatzfahrzeuge freihalten.
– Rauchentwicklungen und Vegetationsbrände frühzeitig über den
Notruf 112 melden und den Brandort möglichst genau beschreiben.
– Eigene Löschversuche nur unternehmen, wenn dies ohne
Eigengefährdung möglich ist.

Auch kleine Rauchentwicklungen sollten frühzeitig gemeldet werden. Je früher ein Vegetationsbrand erkannt und bekämpft wird, desto größer ist die Chance, seine Ausbreitung zu verhindern.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main
Arbeitskreis Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sebastian Baum, Pressesprecher
Mobil: 06190 93799-6034
E-Mail: [email protected]

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Quelle: ots