HZA-DA: Zoll prüft südhessische Paketdienstleister
Darmstadt (ots) –
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Hauptzollamt Darmstadt prüfte am 06. Mai 2026 im Rahmen einer bundesweiten verdachtsunabhängigen Schwerpunktprüfung verstärkt gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungsverhältnisse in der Kurier-, Express- und Paketbranche.
Im Fokus der bundesweiten Maßnahme standen dabei alle Tätigkeiten der Branche, beispielsweise das Sammeln, Transportieren und Umschlagen von (Paket-) Sendungen aller Art, sowie deren Zustellung.
In Südhessen beteiligten sich über 70 Zöllnerinnen und Zöllner von allen drei FKS-Standorten Darmstadt, Hanau und Wiesbaden an der Schwerpunktprüfung. Unterstützung erfuhren sie dabei von sieben Einsatzkräften beteiligter Behörden.
„Unsere FKS war dabei direkt im Geschehen!“ weiß Angelika Hipp-Clemens, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Darmstadt von der Maßnahme zu berichten. Denn geprüft wurde während des laufenden Betriebs der Paketdienstleister – vor oder direkt im Postverteilerzentrum genauso wie aus dem fließenden Verkehr heraus.
Die Prüfungen erfolgten dabei durch Personenbefragungen ebenso wie anhand von Geschäftsunterlagen.
Im Ergebnis überprüfte die FKS des Hauptzollamtes Darmstadt insgesamt 106 Personen durch Befragung und begann 28 Geschäftsunterlagenprüfungen. Vor Ort wurde dabei ein Bußgeldverfahren eingeleitet. „Ob weitere Ermittlungsverfahren eingeleitet werden, hängt von den Ergebnissen der weiteren Prüfung ab“ erläutert Hipp-Clemens die noch ausstehenden Prüfungen der Geschäftsunterlagen weiter.
Bereits jetzt steht fest, dass in 31 Fällen weitere Prüfungen erforderlich sind, darunter fünf Verdachtsfälle auf Mindestlohnverstoß, sechs Verdachtsfälle auf Beitragsvorenthaltung bei den Sozialversicherungen und zwei Verdachtsfälle auf Leistungsmissbrauch.
Zusatzinformation:
Die FKS führt regelmäßig bundesweite Schwerpunkt- und Sonderprüfungen auf Basis des risikoorientierten Prüfungsansatzes durch. Diese konzertierten Prüfungen sind ein wichtiges Instrument zur Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung und tragen zusätzlich zur flächendeckenden Aufdeckung und Ahndung von Verstößen bei.
Rückfragen bitte an:
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Telefon: 061519180-1006
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Quelle: ots
